Haiger, 23.01.2026
Es ist Wahlkampf.
Eine intensive, spannende und wichtige Zeit für unsere Demokratie.
Alle Parteien und Wählergemeinschaften – auch wir als WFH – nutzen diese Wochen, um sich vorzustellen, mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen und über die Themen zu sprechen, die den Menschen in unserer Kommune und ganz persönlich am Herzen liegen. Dabei geht es um Sachfragen ebenso wie um Emotionen, Überzeugungen und persönliche Sichtweisen.
Genau das macht einen demokratischen Wahlkampf aus: Austausch, Beteiligung, Diskussion.
Umso wichtiger ist es, dass dieser Wettbewerb fair geführt wird. Alle Beteiligten hoffen auf einen respektvollen Umgang – untereinander ebenso wie gegenüber den Wählerinnen und Wählern, um deren Vertrauen geworben wird.
In den vergangenen Tagen haben wir jedoch – wie auch andere Parteien und Wählergruppen – wiederholt von demontierten, beschädigten oder beschmierten Wahlplakaten erfahren. Auch wir selbst sind davon betroffen.
Das ist keine Form politischer Auseinandersetzung.
Zerstörung ersetzt kein Argument.
Sachbeschädigung ist keine Meinungsäußerung.
Wer eine andere Meinung vertritt – und das ist in einer Demokratie selbstverständlich und ausdrücklich erwünscht – sollte den Mut haben, diese offen zu vertreten und zu diskutieren. Im direkten Gespräch, im Austausch von Argumenten, mit Respekt vor dem Gegenüber. So entsteht Verständnis, so entsteht Entwicklung, so lebt Demokratie.
Dazu sind wir bereit.
Und wir sind sicher: Unsere Mitbewerberinnen und Mitbewerber ebenfalls.
Zerstörung hingegen schadet nicht nur einzelnen Parteien oder Wählergruppen – sie schadet dem demokratischen Miteinander insgesamt.
Lassen Sie uns deshalb gemeinsam für einen fairen, respektvollen und lebendigen Wahlkampf eintreten.
Für unterschiedliche Meinungen.
Für klare Worte.
Und für eine Demokratie, die vom Dialog lebt – nicht von der Zerstörung.